Zügellos (von Britta Zeiler)

Auf eins

nahm er sie an sich,

züngelten ihre Münder,

platzte seine Hose,

spreizte sie ihre Beine,

senkte er seine Eiche in ihren Hügel,

verschlang ihre prallen Früchte

auf zwei,

auf drei

waren sie schon

gekommen:

in innigem Stöhnen,

tierischem Aufbäumen.


Herrlich:

das schamlose Vergehen in der

glühenden Lust des Augenblicks,

die Gewohnheit des Daseins

vergessen macht!

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Zügellos (von Britta Zeiler)
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