Ich brauchte einen Fick. Dringend.
Diese ewig verlangende Wunde zwischen meinen Beinen - sie schrie gierig nach Behandlung. Der Rock, den ich für diesen Nachmittag ausgewählt hatte, verdeckte keinen Zentimeter meiner wohlgeformten, nackten Beine. Diejenigen Passanten, die mir entgegenkamen und genauer hinsahen, mußten sich wundern, warum mir mitten im Herbst der Schweiß an den Schenkeln herunterlief. Doch was ihre Augen sahen, war kein Schweiß. Es war der Saft, der, ausgelöst von meinem triebhaften Hirn, meine glühende Grotte auf das nächste Eindringen eines Schwanzes vorbereitete.
Vielleicht erkannte der eine oder andere auch den wahren Ursprung des glänzenden Films auf meiner Haut. Und wenn schon. Ich wünschte es mir sogar. Denn ich war auf der Jagd.
Diese blauäugigen, blonden Hünen mit dem gewinnenden Lächeln. Mit breiten Schultern, schickem Auto und lukrativem Posten.
Sie konnten mir gestohlen bleiben.
Heute war mir nach einem Tier. Nach einem Kerl, den, von seinen animalischen Trieben durch die Straßen getrieben, die Konzentration seines Bewußtseins auf die Körpermitte zu meinem idealen Sexpartner macht. Der keinen Gedanken an Oberflächlichkeiten wie Macht, Ansehen oder Reichtum verschenkt. So ein Mann würde die tatsächliche Herkunft des Glanzes auf meinen Schenkeln sofort erkennen. So ein Mann sollte es sein.
Lange hatte ich konzentriert in das mir entgegenströmende Menschenrudel geblickt, als inmitten der gehetzten Gesichter eine Gestalt mein Aufsehen erregte. Ich überlegte, was diesen Mann von der Masse abhob. Er war weder besonders gutaussehend, noch auffallend groß oder kräftig gebaut. Sein gelassener Gang ließ vermuten, dass er nach etwas bestimmtem Ausschau hielt. Dabei verzog er keine Miene. Das war auch gar nicht nötig.
Als wir auf gleicher Höhe waren, traf mich sein leidenschaftlicher Blick mit voller Wucht. Nach genau einem weiteren Schritt war die Befehlskette von meinem Kopf zu meinen Beinen jäh unterbrochen. Er blieb ebenfalls stehen und musterte mich mit wohltuend unverschämter Intensität von Kopf bis Fuß. Endlich verharrten seine Augen auf der Feuchtigkeit, die noch immer die Innenseite meiner Schenkel überzog. Dabei zeigte sich ein Anflug eines zufriedenen Grinsens um seine Mundwinkel. Obwohl ich mich immer für abgebrüht gehalten hatte, spürte ich nun doch eine leichte Verlegenheit in mir aufsteigen, die ich jedoch augenblicklich durch ein offensives "laß uns gehen!" in die Knie zwang. Er ließ sich nicht lange bitten, tastete kurz mit scharfem Blick die gegenüberliegende Häuserzeile ab und nickte schließlich in Richtung einer engen Gasse.
Ungeduldig bahnten wir uns den Weg durch die Massen zu einem Hauseingang, der uns, eingebettet zwischen zwei altmodischen Erkern, fortan allzu neugierigen Blicken entzog.
Die gewaltige Beule in seiner Hose ließ ahnen, dass er ebenso ausgehungert war wie ich. Jedenfalls hielt er sich nicht mit langen Vorspielen auf, was mit in diesem Falle sehr recht war. Meine glattrasierte Muschi glühte vor Verlangen, als er sich vor mich kniete, meinen Rock hochschob und seine Zunge hineinsteckte. Augenblicklich entwich mir ein unkontrollierter Lustschrei. Er trank meine Flüssigkeit wie ein Verdurstender. Perfekt verstand er es, aus seinen Lippen und seiner Zunge einen rastlos saugenden und leckenden Apparat zu formen, der mir den Atem raubte und meine Erregung binnen kürzester Zeit in ungeahnte Höhen trieb. Ich kam so heftig wie seit langem nicht mehr. Doch das war noch nicht das Ende.
Endlich richtete er sich auf und packte sein gewaltiges Gerät aus. Wie sehr ich diesen Schwanz liebte! Es troff heftig aus ihm heraus, als er von seinem Besitzer mit einem einzigen gut gezielten Ruck in die Tiefen meines bebenden Unterleibes gerammt wurde. Nach wenigen Stößen kam ich erneut, heftiger noch als zuvor, und gleichzeitig mit ihm. Seine warme Milch füllte angenehm mein Innerstes, während ich die letzten Wogen des Orgasmus auskostete.
Es war nicht unser erstes Partnerspiel. Sicher auch nicht unser letztes.
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