Dieses Lied gehört dazu.
Dieses Lied ist eines der Hauptbestandteile,
und es ist genauso wichtig wie alles andere auch.
Ich werde es niemals vergessen können...
Dieses Bild vor meinen Augen ist deutlich wie noch nie.
Da ist dieser Raum,
riesengroß und geheimnisvoll.
Eingefasst in Stein wirkt er fast wie eine Ruine,
und doch harmonisch und in sich geschlossen.
Es ist dunkel,
doch der Raum ist von 1000 Kerzen erleuchtet.
Ich weiß, dass du dort bist.
Mein Körper ist erfüllt von dieser Spannung,
die mich fest besitzt,
wenn ich an deine Haut denke.
Mir ist fast schlecht vor Aufregung,
und doch bin ich so sicher.
Ich betrete den Raum und spüre sofort die Wärme,
die von den Kerzen ausgeht.
Ich sehe dich dort stehen, am Fenster, mit dem Rücken zu mir.
Ich will nicht, dass du weißt, wer ich bin.
Ich will, dass du mich kennen lernst,
ohne mich zu sehen.
Meine Hände werden deinen Körper huldigen,
werden ihn behandeln wie ein Kunstwerk.
Du wirst heute Nacht verdammt genau zu spüren bekommen,
was ich für dich empfinde.
Und ich schwöre dir eins:
Du wirst diese Nacht niemals vergessen.
Mit leisen Schritten trete ich an dich heran.
Du trägst nichts bis auf enge schwarze Shorts,
die braune Haut deines muskulösen Rückens glänzt im Kerzenschein.
Ich bin jetzt so dicht hinter dir,
dass du meinen Atem und die Spitzen meiner Brüste fühlen kannst.
Du greifst nach oben,
hältst dich am Rahmen des Fensters fest.
Senkst leicht den Kopf
und eine Gänsehaut zieht über deinen Körper -
dieser Anblick raubt mir fast den Atem.
Ich lasse das Seidentuch langsam durch meine Finger gleiten,
bevor ich dir damit die Augen verbinde.
Du darfst mich nicht sehen.
Das ist ein Teil unseres Spieles,
welches bereits jetzt keines mehr ist.
Und doch ist alles genau so, wie es zu sein hat.
Die ersten Töne des Liedes erklingen wie eine Aufforderung.
Für mich ist es das erotischste Lied der Welt,
das ist es schon immer gewesen.
Heute Nacht spielen wir beide dieses Lied gemeinsam.
Meine Hände umschließen jetzt fest deine schmalen Hüften.
Ich dirigiere dich weg vom Fenster,
sicher durch die Kerzen hindurch in die Mitte des Raumes.
Da ist das Bett mit den weißen Laken.
Keine Kissen, keine Decke.
Nur das Metall des Bettes und weiße Laken.
Als sich dein Körper dort niederlegt, verstärkt sich die Wärme in mir.
Ich möchte nicht, dass du mich berührst.
Nicht heute Nacht.
Ich möchte, dass du dich nur auf das konzentrierst,
was mein Körper dir zu sagen hat.
So ist es ein Teil dieser Nacht,
dir die Hände zu fesseln,
zart und vorsichtig, und doch sehr bestimmt.
Es ist ein Teil dieser Nacht,
dein Bild in mich aufzusaugen,
immer und immer wieder.
Dich ewig zu betrachten
im Schein der vielen Kerzen...
Fast ist es mir,
als könnten meine Berührungen
dieses harmonische Bild zerstören.
Doch ich muss dich berühren,
mein Verlangen danach stillen.
Mit leisen Spitzen meiner Finger
Deinen Oberkörper liebkosen.
Deine Gänsehaut kehrt zurück
und zaubert ein Lächeln auf meine Lippen.
Ich streichle über deine Brust,
deine Arme,
deinen ganzen Körper.
Flüchtig immer wieder auch
über deine Shorts.
Du windest dich unter meinen Händen leicht,
atmest hörbar ein und aus.
Ich möchte alles sehen von dir,
befreie dich von dem störenden Stoff.
Nichts ist so erotisch
wie der Anblick eines völlig nackten Mannes,
wenn man so lange Sehnsucht nach ihm hatte.
Ich spüre, dass du etwas sagen willst,
und lege einen Finger auf deine Lippen.
Streichle dein Gesicht.
Meine Lippen suchen dich,
Stück für Stück kommen sie meinen Händen zu Hilfe.
Ich möchte dich schmecken,
jeden Zentimeter deiner Haut genießen.
Ich möchte deinen Schwanz in den Mund nehmen
und dich immer wieder an den Rande des Wahnsinns jagen.
Mich irgendwann,
wenn auch für mich das Verlangen zu stark wird,
auf deinen Schoß herablassen.
Meinen Orgasmus herausschreien,
zitternd auf dir zusammenbrechen.
Die letzten gemeinsamen Augenblicke,
mein Körper entspannt schweißnass auf Deinem liegend...
Das Lied ist vorüber.
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